Düsseldorf (ots) – Schlafstörungen sind in Deutschland auf dem Vormarsch: Laut der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) leiden rund zehn Prozent der Deutschen unter Schlafstörungen, wobei 40 Prozent der Betroffenen Belastungen und Stress als Ursache angeben. Da die Zahlen seit Jahren steigen – in Großstädten wie Berlin klagen schon 17 Prozent über Schlafstörungen – entwickelt sich die fehlende Nachtruhe zur Volkskrankheit.
Als Schlafstörungen bezeichnet man Beeinträchtigungen des Schlafes, die über einen Monat anhalten und mindestens dreimal in der Woche in Erscheinung treten. 70 Prozent der Betroffenen – so die Umfrage – nehmen keine ärztliche Hilfe in Anspruch. Jetzt soll ein neuer Ansatz Abhilfe leisten – die sogenannte Reflextech-Methode. Sie nutzt Spannungsfelder, die der Organismus in jeder Sekunde abstrahlt, und bisher nur zu Diagnosezwecken wie beim EKG genutzt wurden. Bei Schlafstörungen wird das Reflexpad (ab 129 EUR neu in der Apotheke oder unter www.reflexpad.de) einfach unter das Spannbetttuch gelegt. “Das Pad besteht aus medizinischem Silikonkautschuk und darin eingearbeiteten Edelmetallen und Halbleitern. Es nimmt die Strahlung der Spannungsfelder auf und reflektiert sie als Reiz auf die freien Nervenenden in den sogenannten Faszien”, erklärt der Kölner Physiotherapeut und Heilpraktiker Thorsten Taenzer.
Zu Faszien gehören alle Bindegewebsstrukturen im menschlichen Körper. Sie entstehen während der embryonalen Entwicklung aus einer einheitlichen Keimscheibe (Mesoderm). Faszien stellen daher eine ununterbrochene Gewebseinheit dar und umhüllen Muskeln, Gefäße, Organe und Nerven. “Dies ist der eigentliche Grund dafür, dass der Entspannungsanstoß via Faszien den gesamten Körper erfasst”, berichtet Taenzer weiter. Auf diese Weise werden die Muskeln über die Faszien zur Entspannung angeregt, was in randomisierten Studien nachgewiesen wurde. Die Reflexpads können sowohl von Therapeuten als auch direkt vom Endverbraucher angewendet werden.
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