Stuttgart (ots) – Erfolgreiche Unternehmerin wirbt im Interview
für gesunde Ernährung – ab April monatliche Kolumne im Magazin
Reader’s Digest
Fernsehköchin und Restaurantbesitzern Sarah Wiener hat in Sachen
Lebensmitteleinkauf und Ernährung klare Prinzipien. “Ich esse nichts,
was ich nicht auf dem Etikett identifizieren kann”, sagt die
47-Jährige im Interview mit dem Magazin Reader’s Digest
(März-Ausgabe), für das sie ab April jeden Monat eine Kolumne
schreibt. In diesem Zusammenhang appelliert die in Berlin lebende
Österreicherin an Eltern, ihre Kinder gesund zu ernähren und dabei
möglichst Bioprodukte zu verwenden: “Idealerweise ernähren sich die
Eltern gut, und die Kinder eifern ihren Eltern nach, übernehmen
automatisch diese Ernährungsgewohnheiten.”
Um für ihre Einstellung zur bewussten Ernährung zu werben,
schreckt Sarah Wiener auch vor deutlichen Methoden nicht zurück. Als
sie für den Fernsehsender Arte mit Kindern kochte, waren diese unter
anderem beim Schlachten von Kannichen dabei. “Wenn Sie einmal selbst
einem Huhn den Hals umgedreht haben, dann werfen Sie kein
Hühnerbeinchen mehr in den Müll! Ich halte es für extrem wichtig, das
gerade Kindern zu zeigen. Ich möchte ihnen vermitteln, wie wertvoll
so ein Tier ist”, so ihre Begründung.
Seit Jahren wirbt Sarah Wiener – gerade auch bei Auftritten in
Talk-Shows oder bei Koch-Vorführungen – für gesundes Essen: “Die
Behauptung, unsere Lebensmittel seien zu teuer, kann ich nicht
akzeptieren. Wir leben in einem der reichsten Länder Welt”, betont
Wiener, die mit dem Schauspieler Peter Lohmeyer verheiratet ist. In
den 50er-Jahren habe man noch rund die Hälfte des Einkommens für
Lebensmittel ausgegeben, in den 70er-Jahren sei dieser Wert bereits
auf 30 Prozent gesunken. Heute gebe man gerade mal noch elf Prozent
seines Einkommens für Lebensmittel aus. “Wenn diese Luxusgesellschaft
dann stöhnt, weil ein Bio-Ei 23 Cent kostet, ist das eine
Respektlosigkeit unseren Lebensmitteln, unseren Tieren und unserem
Boden gegenüber.”
Wiener machte schon als junge Frau ihre ersten Erfahrungen in der
Küche. Nachdem sie mit 16 Jahren ausgerissen war, um durch Europa zu
trampen, kam sie schließlich nach Berlin, wo sie in der Küche des
väterlichen Restaurants “Exil” arbeitete. Zuerst konnte sie nach
eigenen Angaben nur Grießbrei und Nudeln kochen, dann entdeckte sie
ihr Talent als Bäckerin und Köchin. Später bekochte sie die
Belegschaft einer Werbeagentur. 1990 machte sie sich als
Unternehmerin selbständig, kaufte sich einen Küchenwagen aus
Armeebeständen und bekochte fortan Film-Crews bei ihren Dreharbeiten
direkt am Set. Heute betreibt die Gastronomin einen erfolgreichen
Buffetservice und bundesweit mehrere Restaurants, darunter das 1999
eröffnete “Speisezimmer” in Berlin.
Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen
wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die März-Ausgabe von Reader’s Digest
Deutschland ist ab 22. Februar an zentralen Kiosken erhältlich.
Interview aus der März-Ausgabe zum Download:
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für Journalisten” klicken (Rubrik Magazin Reader’s Digest)
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