Saarbrücken (ots) – Klaus Allofs, Sportdirektor von
Fußball-Bundesligist Werder Bremen, hat vor dem Duell mit dem
deutschen Meister VfL Wolfsburg am Samstag eine Kampfansage an die
Konkurrenz geschickt. “Wir treten jedes Jahr an, um deutscher Meister
zu werden. Nachdem wir das 2004 geschafft haben und bis auf
vergangene Saison jedes Jahr in der Spitzengruppe mitgespielt haben,
kann es für uns auch kein anderes Ziel geben”, sagte Allofs in einem
Interview mit der “Saarbrücker Zeitung” (Freitagausgabe). “Wir machen
uns da auch keinen Stress und sagen ,Wir dürfen das Wort
Meisterschaft nicht in den Mund nehmen’. Wir haben gelernt, mit
diesem Druck umzugehen.” Sieben, acht Mannschaften hätten das Zeug
dazu, Meister zu werden. Allofs: “Dazu gehören auch wir. Wenn wir
beständig gut und konzentriert spielen, haben wir sehr gute Chancen.
Da müssen wir nicht drumherumreden, dass wir das wollen.”
Allofs nahm auch zum aktuellen Wettskandal Stellung. “Wir müssen
hellwach sein, das Überwachungssystem optimieren und daran arbeiten,
dass das Angebot an Wetten besser reglementiert wird”, sagte der
52-Jährige. “Auf der anderen Seite sollten wir nicht dramatisieren
und auch nicht pauschalisieren, dass alles schlecht ist.Wir müssen
akzeptieren, dass da, wo Geld im Spiel ist, und das gilt auch für
andere Bereiche der Gesellschaft, immer versucht wird, dem Glück
nachzuhelfen. Das ist eine Eigenschaft, die Menschen manchmal in sich
tragen.”
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Mark Weishaupt
Leiter Team Sport
Telefon: +49 (0681) 502-2253
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