Berlin (ots) – Zum gemeinsamen Besuch der Arbeitsgruppen für
Bildung und Forschung von CDU/CSU und FDP beim Max-Planck-Institut
für Plasmaforschung in Greifswald erklärt der forschungspolitische
Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht MdB:
Mit dem Besuch des im Aufbau befindlichen Fusionsreaktors vom Typ
Stellarator haben wir ein wichtiges Zeichen gesetzt: Wir setzen auf
die Möglichkeiten der Kernfusionsforschung, um unseren künftigen
Energiebedarf decken zu können. Deshalb fördern wir den Bau des
Stellarators in Greifswald mit rund 14 Millionen Euro, und weitere 11
Millionen Euro fließen in die Projektförderung im Bereich der
Fusionsforschung.
Allerdings ist es auch notwendig, parallel dazu die Forschung im
Bereich alternativer Energiequellen, etwa regenerative Energien wie
Sonne und Wind, voranzutreiben. Die geplanten Ausgaben des Bundes für
Energieforschung im Jahr 2010 liegen insgesamt bei
819 Millionen Euro.
Im Wissenschaftsjahr Zukunft der Energie leisten wir damit unseren
Beitrag, die international führende Position der deutschen
Fusionsforschung in Garching, Greifswald und Jülich zu stärken.
Gemeinsam mit unseren internationalen Partnern schaffen wir die
Voraussetzung, um weitere Fortschritte bei dieser Zukunftstechnologie
machen zu können.
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