Berlin (ots) – Anlässlich der am Sonntag in Bonn gestarteten
UN-Arbeitskonferenz für den internationalen Klimaschutz erklärt der
entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr.
Christian Ruck MdB:
Mit der Teilnahme des US-Klimabeauftragten Todd Stern an den
Bonner Klimaschutzverhandlungen hat die neue Obama-Administration ein
wichtiges politisches Signal gesetzt: Die USA sind bei den
Verhandlungen wieder dabei!
Nun müssen wir intelligente Lösungen für den Klimaschutz finden,
bei denen alle mitmachen können. Hilfreich ist dabei, dass der
Klimaschutz gerade in der konjunkturellen Notsituation ein starker
Innovations- und Konjunkturmotor sein kann. Das wird auch die USA
überzeugen und ihre Bereitschaft erhöhen, sich weiter aktiv und im
eigenen Interesse einzubringen.
Eine Einigung werden wir aber nur erreichen, wenn wir auch zwei
weitere Verhandlungsgruppen ins Boot kriegen: Die Schwellen- und
Entwicklungsländer. Die einen müssen ihren C02-Ausstoß kontrollieren.
Dabei können wir sie mit technischer Unterstützung begleiten. Die
anderen müssen mehr unternehmen, um ihre Landflächen und Regenwälder
- die grünen Lungen unserer Erde – zu schützen.
Deutschland und die EU müssen – trotz Finanz- und Wirtschaftskrise
- Vorreiter des internationalen Klimaschutzes bleiben. Unsere
Verhandlungsführung muss daher darauf abzielen, sowohl den USA, als
auch den Schwellen- und Entwicklungsländern akzeptable Bedingungen
für ein Klimaschutzabkommen anzubieten.
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