Risslupen – die mit der schrägen Skala



(pressebox) Bornheim, 31.10.2009,

Ein Klassiker ist die Risslupe: Eine robuste Ganzmetallausführung mit einer verzeichnungsfreien (aplanatischen) Optik. Der wichtigste Bestandteil der Risslupe ist die 45° schrägstehende Edelstahlstrichplatte im Sockel. Sie trägt eine geätzte 0,1 mm Teilung. Fokussieren lässt sich dieses Messinstrument durch sein höhenverstellbares Linsensystem (Schiebefokus). Die Risslupe ist besonders zur Überprüfung von Schneidkanten an Bohrern und Fräsern in der Metallverarbeitung geeignet. Gerade in diesem Einsatzbereich ist die Edelstahlteilung einer Glasskala überlegen, da letztere sehr schnell verkratzen kann. Das Ablesen der Skala fällt sehr leicht, da durch den schrägen Aufbau das Licht gut einfällt oder bei sehr starkem Lichteinfall nicht reflektiert. Die Risslupe wird in 6-facher, 8-facher und 10-facher Vergrößerung geliefert. Gerne wird die Risslupe auch von Technikern im Baubereich eingesetzt, um Rissbreiten in Beton zu vermessen. Für eine berührungslose Prüfung kann das Okular aus dem Halter entnommen werden. Selbstverständlich sind die Skalen als Ersatzteil einzeln lieferbar.

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