Düsseldorf (ots) – Der Zentralrat der Juden hat die Bemühungen von
US-Präsident Barrack Obama um bessere Beziehungen zur islamischen
Welt begrüßt. “Sein Erfolg wäre ein Erfolg für den Weltfrieden, würde
das Verhältnis zwischen islamischen Ländern und dem Okzident
stabilisieren und läge im Interesse Europas, Deutschlands und der
jüdischen Gemeinden rund um den Globus. Als Juden teilen wir die
Vision einer Welt, in der die Menschen Demokratie und
Religionsfreiheit genießen”, sagte der Generalsekretär des
Zentralrats der Juden, Stephan J. Kramer, der in Düsseldorf
erscheinenden “Rheinischen Post” (Freitagausgabe). Er fügte hinzu,
dass er auch die von Obama bekundete Bereitschaft begrüße, den
fundamentalistischen Terrorismus zu bekämpfen. Kramer: “Der Kampf
gegen Feinde des Friedens und Säer des Hasses ist erforderlich, um
den Ausgleich zwischen verschiedenen Kulturen in der Welt zu
fördern.” Der Zentralrat würdige zudem die Absage Obamas an den
Antisemitismus und an die Leugnung des Holocaust. Sein Eintreten für
die Existenz Israels als der Heimstatt des jüdischen Volkes
unterstreiche die unverbrüchliche Freundschaft zwischen den USA und
Israel. Es sei besonders wichtig, dass diese Worte “vor aller Welt in
einer an die islamische Welt gerichteten Rede gesprochen wurden”.
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