Düsseldorf (ots) – Der Wasserbericht von amnesty international für
die Palästinensergebiete ist dramatisch. Die
Menschenrechtsorganisation wirft Israel eine Trinkwasserblockade vor,
was bedeutet, dass die Verweigerung von Wasser zur Waffe wird. Israel
hat dem vehement widersprochen, die Vorwürfe seien lächerlich. Doch
so einfach lässt sich das Problem nicht aus der Welt schaffen.
Sauberes Trinkwasser ist ein Grundnahrungsmittel, Leben ohne Wasser
ist unmöglich. Wenn jüdische Siedler in den besetzten Gebieten
Schwimmbecken füllen und Palästinenser in unmittelbarer Umgebung
sauberes Wasser rationieren müssen, fehlt jede Verhältnismäßigkeit.
So wie man den Menschen die Luft zum Atmen nicht wegnehmen kann, wird
man ihm auch nicht den Zugang zu Trinkwasser verwehren dürfen. Wer
das trotzdem versucht, wird all die bestätigen, die behaupten, dass
die nächsten Kriege um Wasser geführt werden.
Um das weltweit zu verhindern, muss ein faires Verteilsystem her. Wir
machen uns Gedanken um eine künftig noch einigermaßen intakte Umwelt.
Wir müssen uns mindestens heute soviel Gedanken um Menschen machen,
die keinen oder nicht ausreichenden Zugang zu Trinkwasser haben.
Sonst werden sie ihr Problem zu unserem machen.
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