Düsseldorf (ots) – Die SPD hat einen Rechtsanspruch auf ganztägige
Betreuung für Kinder von Alleinerziehenden gefordert. Das Recht soll
für Kinder vom ersten Geburtstag bis zum Ende der Schulpflicht
gelten. Dies geht aus einem Acht-Punkte-Papier hervor, das der
“Rheinischen Post” (Mittwochausgabe) vorliegt. Das Papier, in dem
eine Offensive für Alleinerziehende gefordert wird, soll am 19. April
vom Parteivorstand beschlossen werden. “Wir müssen dringend die
Hürden aus dem Weg räumen, die Alleinerziehende daran hindern,
berufstätig zu sein”, sagte SPD-Vize-Chefin Manuela Schwesig der
“Rheinischen Post”. Zur Finanzierung fordert die SPD, auf das von der
Regierungskoalition geplante Betreuungsgeld zu verzichten. Die dafür
vorgesehenen rund zwei Milliarden Euro ab 2013 sollten besser in den
Ausbau der Betreuung fließen.
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