Düsseldorf (ots) – Im Bieterwettstreit um Opel haben die Spitzen
der Ripplewood-Tochter RHJI sich gestern erstmals mit dem Chef des
Bochumer Betriebsrates, Rainer Einenkel, getroffen. Dies berichtet
die in Düsseldorf erscheinende “Rheinische Post” (Freitagausgabe)
unter Berufung auf Gesprächsteilnehmer. Bereits am Dienstag hatte es
demnach ein Treffen der Ripplewood-Spitze mit dem Chef des
Opel-Gesamtbetriebsrates, Klaus Franz, gegeben. In beiden Gesprächen
hätten RHJI-Chef Leonhard Fischer und RHJI-Verhandlungsführer Gerd
Häusler ihr Konzept für die Übernahme von Opel erläutert, berichtet
die Zeitung. Damit habe RHJI auf die Hauptkritik der
Opel-Arbeitnehmer am Konzept des belgischen Finanzinvestors reagiert:
Sowohl Franz als auch Einenkel hatten sich mehrfach darüber beklagt,
dass RHJI im Gegensatz zum zweiten Opel-Bieter Magna bislang noch
nicht das Gespräch mit der Opel-Belegschaft gesucht hatte. Fischer,
so die “Rheinische Post”, habe in Bochum erneut den Fortbestand des
Werkes versprochen und gegenüber Einenkel den Produktionsauftrag für
den neuen Opel Zafira zugesichert, falls RHJI den Zuschlag bekomme.
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