Düsseldorf (ots) – NRW Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU)
lehnt die von der NRW-SPD geforderte flächendeckende Einführung von
Tempo 30 in Städten ab. Wie er gegenüber der Rheinischen Post
(Freitagausgabe) sagte, sei die Verkehrslage in den NRW-Kommunen sehr
unterschiedlich:
“Die kann man nicht alle gleich behandeln.” Er verwies dabei auf den
Duisburger Stauforscher Michael Schreckenberg: “Professor
Schreckenberg hat nachgewiesen, dass flächendeckendes Tempo 30
aggressiv machen und somit verkehrsgefährdend wirken kann.” Bereits
jetzt hätten die Kommunen die Möglichkeit, in eigener Verantwortung
zu entscheiden, wo Tempo 30 sinnvoll sei und wo nicht. Zudem werde
die Änderung der Beschilderung alleine keine Änderung des Verhaltens
bewirken. Dafür müssten Straßen umgebaut werden. “Das ist
flächendeckend weder sinnvoll, noch könnten es die Kommunen
bezahlen.”
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