Düsseldorf (ots) – In der Debatte um die Hartz-IV-Regelsätze für
Kinder hat NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) mehr Einfluss
für die Fallmanager in den Job-Centern gefordert. “Wir benötigen
flexible Sätze für Kinder aus Hartz-IV-Familien.” Es müsse
individuell entschieden werden, ob die Eltern dafür geeignet seien,
“dass wir ihnen für die Bildung ihrer Kinder eine Geldleistung geben,
oder ob wir ihnen Sachleistungen wie Nachhilfe und Musikschule
anbieten”, sagte Laumann der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen
Post” (Samstagausgabe).
Die Fallmanager in den Job-Centern werden ohnehin an Bedeutung
gewinnen: Künftig soll ein Fallmanager für 150 Personen zuständig
sein. Bei unter 25-Jährigen ist sogar ein Schlüssel von 1:75
vorgesehen. Vor diesem Hintergrund hält Laumann es für praktikabel,
dass die Fallmanager auch individuell entscheiden. “Wenn ein
Fallmanager nur noch 150 Leute im Auge haben muss, dann erwarte ich,
dass er nicht nur die Akten, sondern auch die Einzelfälle kennt.”
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
No Comments on "Rheinische Post: NRW-Sozialminister Laumann: Job-Center sollen Höhe der Hartz-IV-Sätze bestimmen"