Düsseldorf (ots) – Der österreichisch-kanadische Autozulieferer
Magna geht im Bieterwettbewerb um Opel unmittelbar vor dem
Guipfeltreffen im Kanzleramt in die Offensive. Magna-Chef Siegfried
Wolf hat gegenüber Vertretern der Bundesregierung eine Beteiligung
seines Unternehmens an einem vorübergehenden Treuhand-Modell für Opel
in Höhe von 200 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Das erfuhr die
in Düsseldorf erscheinende “Rheinische Post” (Donnerstagausgabe) aus
Unternehmenskreisen. Die Bundesregierung will einen aus dem
insolvenzgefährdeten Mutterkonzern General Motors herausgelösten
Opel-Verbund mit staatlich verbürgten Krediten unterstützen, bis die
Verhandlungen mit einem Privatinvestor abgeschlossen sind. Neben
Magna haben der italienische Autobauer Fiat, der Finanzinvestor
Ripplewood und der chinesische Autobauer BAIC für Opel geboten. Als
Vertreter des US-Finanzministeriums wird der Bevollmächtigte der
amerikanischen Regierung, John Smith, an den Verhandlungen
teilnehmen. Das war laut Teilnehmerkreisen noch bis zuletzt unklar.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
No Comments on "Rheinische Post: Magna bietet 200 Millionen Euro für Opel-Treuhandkonzept"