Düsseldorf (ots) – Der Chef des gewerkschaftsnahen Düsseldorfer
Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK),
Gustav-Adolf Horn, hat das geplante zweite Konjunkturpaket der
Bundesregierung als zu klein kritisiert. “Ein Konjunkturprogramm von
40 Milliarden Euro allein in diesem Jahr wäre aus meiner Sicht die
Untergrenze”, sagte Horn der “Rheinischen Post” (Dienstagausgabe).
Ein neues Milliardenloch im Haushalt würde auch dann entstehen, wenn
die Regierung nichts tue, argumentierte der IMK-Chef. “Daher ist es
besser, mit umfassenden, langfristig wirksamen Maßnahmen aktiv gegen
die Krise zu steuern.” Die Koalitionsspitzen hatten sich zuvor auf
ein Programm von maximal 50 Milliarden Euro über zwei Jahre geeinigt.
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