Rheinische Post: IfW-Forscher schlägt dreijährige Nullrunde für Beamte vor



Düsseldorf (ots) – Der Konjunkturexperte des Instituts für
Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, Alfred Boss, schlägt zum Abbau der
Rekordverschuldung eine dreijährige Nullrunde für Beamte und
Angestellte im öffentlichen Dienst vor. “Eine neue Bundesregierung
sollte sofort eine schrittweise Kürzung der Subventionen und eine
Lohnpause im öffentlichen Dienst in den Jahren 2011 und 2012 und
notfalls 2013 in Angriff nehmen”, sagte Boss der in Düsseldorf
erscheinenden “Rheinischen Post” (Samstagausgabe). Alleine die
Nullrunde im öffentlichen Dienst würde bei einem angenommenen
Lohnanstieg von zwei Prozent Einsparungen in Höhe von elf Milliarden
Euro bringen, sagte Boss.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303  

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One Comment on "Rheinische Post: IfW-Forscher schlägt dreijährige Nullrunde für Beamte vor"

  1. Armin L
    11/03/2010 at 09:30 Permalink

    Hallo,
    leider lese ich erst jetzt (11.3.2010) diesen “Wirtschaftsversteher”-Artikel.
    Ja, richtig, daraus lässt sich schließen, dass auch ich im öffentlichen Dienst tätig bin. Und das mittlerweile schon vierzig Jahre. Sie werden es nicht glauben, aber ich bin stolz darauf.
    Nein, Beamter bin ich nicht. Trotzdem will und muß ich hier eine Lanze für diese Leute brechen. Beamte haben eine um bis zwei Stunden längere Wochenarbeitszeit als Angestellte. Im Durchschnitt wird aber pro Woche eine Arbeitszeit von 45 – 50 Stunden erreicht.
    Die vielgepriesene Umständlichkeit von Vorgängen und Handlungen dieses “Berufszweiges” resultiert allein aus der Legislative. Die sieht nämlich bei nicht absolut gesetzeskonformer Arbeitsweise absolut einschneidende Disziplinarmaßnahmen vor, die fast immer zu einem Fuß im Gefängnis führen.

    Hat mit diesem Gefühl im Nacken schon mal jemand in der freien Wirtschaft Topleistungen vollbracht?

    Jetzt einfach ein Pflaster (Nullrunde) auf die Sommersprosse (Beamte) zu kleben, löst nicht unbedingt as Problem.

    Ich hätte mir von jemandem, der “Experte” genannt wird und sicherlich eine dementsprechende Ausbildung hat, intelligentere und kreativere Vorschläge erwartet.

    Z.B. Entschlackung des Regelwerkes im öffentlichen Dienst und somit Verschlankung von Wasserköpfen; Vermeidung von für Bürger nicht nachvollziebaren Ausgaben; Verbot von Tätigkeiten in oder für Wirtschaftsunternehmen für Inhaber öffentlicher Ämter …

    Und für die Zukunft sollte der alte Spruch gelten:
    Spare in der Zeit …,
    denn die Tarifrunden kommen nicht völlig überraschend wie z.B. Jahreszeiten wie der Winter mit Schnee und Eis.

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