Düsseldorf (ots) – Schüler aus Hartz-IV-Familien sollen schon in
den nächsten Sommerferien mehr Geld von ihren Ferienjobs behalten
dürfen. Dies fordern nach einem Bericht der “Rheinischen Post”
(Montagausgabe) die Arbeitsmarktexperten der schwarz-gelben
Koalition, Johannes Vogel (FDP) und Carsten Linnemann (CDU). “Eine
Möglichkeit könnte sein, bei Schülern nicht von einem monatlichen
Freibetrag auszugehen, sondern einen Jahresbetrag von beispielsweise
2000 Euro in Betracht zu ziehen”, sagte Vogel der Zeitung. Die
Ausweitung der Schüler-Jobs soll im Rahmen der ohnehin geplanten
Erweiterung der Hinzuverdienstgrenzen für Langzeitarbeitslose
umgesetzt werden. Vogel mahnte die Regierung zur Eile: “Entscheidend
ist, dass dies rechtzeitig vor den Sommerferien geschieht.” Zurzeit
dürfen Kinder aus Hartz-IV-Familien nur 100 Euro monatlich verdienen.
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