Rheinische Post: Gutachter soll üppige Ministerpensionen in NRW klären



Düsseldorf (ots) – Im Streit um die Ministerpensionen in NRW hat Innenminister Ralf Jäger (SPD) einen Gutachter eingeschaltet. Wie die in Düsseldorf erscheinende “Rheinische Post” berichtet (Mittwochausgabe), soll der Verwaltungswissenschaftler Heinrich Amadeus Wolff von der Universität Frankfurt/Oder klären, ob die Pensionen in NRW zu hoch sind. Nach fünf Jahren Amtszeit hat ein Minister Anspruch auf 4142 Euro brutto, wenn er 60 ist. Der Bund der Steuerzahler läuft gegen die “Luxus-Pensionen” Sturm. Auch Jäger hält das geltende Ministergesetz für novellierungsbedürftig. Für die Bürger müsse es mehr Transparenz geben, sagte er der Zeitung. Das Gutachten soll voraussichtlich im Mai fertig sein.

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