Düsseldorf (ots) – Nordrhein-Westfalen schneidet beim neuen
Pisa-Test in Naturwissenschaften offenbar schlecht ab. Der
schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Klaus Kaiser,
findet das allerdings “nicht besonders überraschend”. Der Rheinischen
Post (Montagausgabe) sagte er, die Untersuchung sei im Frühjahr 2006,
zehn Monate nach dem Düsseldorfer Regierungswechsel, durchgeführt
worden. Bis dahin habe sich die Schulpolitik der neuen schwarz-gelben
Regierung noch nicht auswirken können. “Da kann man noch keine Wunder
erwarten, zumal das neue Schulgesetz erst im Sommer 2006 in Kraft
getreten ist”, sagte Kaiser und fügte hinzu: “Bildungsreform ist kein
Schnellschuss. Die Ergebnisse zeigen sich nicht nach zehn Monaten,
sondern eher nach zehn Jahren.”
Mit der Sprachförderung und den Lernstandserhebungen habe die
Landesregierung Konsequenzen aus früheren Pisa-Studien gezogen, bei
denen NRW ebenfalls schlecht abgeschnitten hatte. Auch würden jetzt,
anders als unter Rot-Grün, die Fächer Biologie, Physik und Chemie
wieder getrennt unterrichtet. Allerdings gebe es hierbei durchaus ein
Problem, und das sei Mangel an Fachlehrern.
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