Köln (ots) – Der neue Bildband “Reihenhausmannskost”, der am 16. September im Callwey Verlag erscheint, bietet eine ungewöhnliche Mischung aus Familienalbum, Rezeptbuch und Gesellschaftsstudie. Leibgerichte aus knapp 50 Reihenhäusern bilden seinen Mittelpunkt – denn sie erzählen Lebensgeschichten. Eine gleichnamige Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln (Makk) läuft vom 16. September bis 11. Dezember.
Für drei Monate verließen Stan Engelbrecht (Fotografie) und Tatjana Buisson (Text) ihre Heimat Kapstadt. Und klingelten an deutschen Reihenhäusern, “um zu erfahren, wie die Menschen kochen, essen und leben”, schreibt die Berliner Journalistin Nataly Bleuel, die als Buchautorin den beiden Südafrikanern zur Seite sprang. Der Leser blickt in Kochtöpfe, vor allem aber in Lebensräume und Familienbündnisse. Die begleitenden Texte fangen auf den rund 330 Buchseiten warmherzige wie unterhaltsame Familiengeschichten ein.
Die Makk-Ausstellung “Reihenhausmannskost” folgt der Buchidee: Ihren Mittelpunkt bilden sieben Esstische. Sie dienen als Projektionsfläche für Zeitrafferfilme, die bei sieben Reihenhausfamilien des Bildbands entstanden. In jeweils drei Minuten zeigen sie, was eine Woche lang am Esstisch, im Familienzentrum stattfand. Den visuellen Eindruck unterstützt an jedem Tisch ein Audio-Feature, produziert von einer Hörfunk-Journalistin. Eine Front mit vielen Buchfotos von Stan Engelbrecht als auch Realien, die in Bildband und Film auftauchen, komplettieren das Ausstellungskonzept. “Der gedeckte Tisch hat mich gereizt. Seine Exponate finden sich in unserem Hause bereits in der Designsammlung und der historischen Sammlung wieder”, erklärt Dr. Petra Hesse, Direktorin Makk, die den Ausstellungszeitraum nicht umsonst parallel zur Kölner Ernährungsmesse Anuga (8. bis 12. Oktober) terminierte.
“Reihenhausmannskost” (39,90 Euro) ist der zweite Bildband, den Nataly Bleuel und Stan Engelbrecht gemeinsam auf deutschen Boden realisierten. Herausgegeben wurde er von dem Unternehmer Dr. Daniel Arnold, Vorstandsvorsitzender Deutsche Reihenhaus.
Pressekontakt:
Museum für Angewandte Kunst Köln, Dr. Romana Breuer, Tel.
0221.221-26741, romana.breuer@stadt-koeln.de
Pressebüro Deutsche Reihenhaus, Kerstin Rubel, Tel. 0221.58919129,
kr@kerstin-rubel.de
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