Berlin (ots) -
Anmoderation:
Energiesparend und umweltfreundlich – Wer in sein Haus oder seine
Wohnung eine Wärmepumpe einbaut, spart nicht nur bares Geld, sondern
schont auch die Umwelt. Einer aktuellen Studie der TU München
zufolge, verbraucht eine Wärmepumpe oft nur halb so viel Energie zum
Heizen wie beispielsweise ein alter Ölkessel. Mehr dazu von Katrin
Müller:
Energie sparen und damit gleichzeitig auch die Umwelt schonen –
der Studie der TU München zufolge ist eine Wärmepumpe fürs Eigenheim
eine kostengünstige und klimafreundliche Alternative zum Heizen mit
Öl und Gas. Und wie genau sich für Häuslebauer und Eigenheimbesitzer
damit tatsächlich bares Geld sparen lässt, erklärt jetzt Karl-Heinz
Stawiarski. Er ist Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe
e.V.:
(O-Ton 1): “Geld sparen kann der Kunde insofern, indem er zwar am
Anfang eine etwas höhere Investition hat, dafür aber seine
Verbrauchskosten bis auf die Hälfte reduzieren kann. Er ist
unabhängig von Energierimporten – das ist auch sehr wichtig. Und wenn
man so eine Entscheidung für eine Wärmepumpe trifft – und dann ja für
15 bis 20 Jahre trifft-hat man auch die Sicherheit, dass man den
Energieträger auch zur Verfügung hat.” (21 Sek.)
Klingt gut, wenn man bedenkt, dass die Preise für Öl und Gas in
der Vergangenheit meist pünktlich zur Heizsaison in die Höhe
geschnellt sind. Aber Frage an Karl-Heinz Stawiarski – warum ist die
Wärmepumpe denn auch besonders klimafreundlich?
(O-Ton 2): “Bei der Wärmepumpe ist es eben so, dass man nur einen
kleinen Teil an Antriebsenergie in den Prozess reinstecken muss und
dann über díe Umweltenergie einen großen Teil dazu holen kann, der
natürlich ohne Belastungen ist. Das ist in der Bilanz dann eben viel,
viel umweltfreundlicher als ein klassisches System, was über den
Wirkungsgradverlust mehr als 100 Prozent als Einstieg in diesen
Prozess nutzt.” (20 Sek.)
Hört sich so an, als hätte eine Wärmepumpe jede Menge Vorteile –
allerdings muss man erstmal einiges in den Einbau investieren. Die
genauen Preise hat Wärmepumpen-Experte Stawiarski:
(O-Ton 3): “Die Wärmepumpe ist auf der Kostenseite immer abhängig
von der Größe und von der Leistung, die gebracht werden muss. Man
kann im Einfamilienhaus davon ausgehen, dass eine Wärmepumpe als
Luftmaschine – das ist die kostengünstigste Variante – so ca. 17.000
bis 18.000 Euro kostet und als erdgekoppelte Wärmepumpe so 24.000 bis
26.000 Euro für den Endkunden.” (23 Sek.)
Klingt für den Laien jetzt nicht gerade nach nem Schnäppchen –
lohnt sich die Investition denn?
(O-Ton 4): “Indem wir auf der Betriebskostenseite eben
Einsparungen produzieren – dann eben langfristig über die Lebensdauer
der Maschine – dass ich dann eben fast 50 Prozent der
Verbrauchskosten einsparen kann – und das bei heutigem Preisniveau.
Also, wenn die Preise für fossile Energie in der Zukunft noch mehr
steigen, ist meine Einsparquote natürlich noch viel höher.” (19 Sek.)
Langfristig zahlt sich die Wärmepumpe demnach also aus. Übrigens,
wer sich selbst ein Bild machen möchte, bekommt dazu auch bald
Gelegenheit. Vom 17. April bis 2. Mai laufen bundesweit die
Wärmepumpen-Aktionswochen. Vertreten sind neben dem Fachhandwerker um
die Ecke auch große Herstellerfirmen, Bauherren und Architekten –
geplant sind insgesamt über 2.000 Einzelveranstaltungen. Die
Schirmherrschaft hat diesmal übrigens der Bundesumweltminister, Dr.
Norbert Röttgen. Mehr Infos zum Thema gibts auch unter:
www.waermepumpe.de.
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