Großostheim (ots) – Mit dem Ende der Herbstferien beginnt für Millionen Kinder und Jugendliche der letzte Schulabschnitt in diesem Jahr. Obwohl Ferien bei den Kids natürlich am beliebtesten sind, stehen auch einige Unterrichtsfächer hoch im Kurs:
O-Töne Kinder & Jugendliche auf die Frage, welche ihre Lieblingsfächer sind (12 sec): “Also mein Lieblingsfach ist Mathe.” “Erdkunde” “Mathe und Sport” “Mein Lieblingsfach ist Kunst – ich mag Kunst eben gerne, weil man da zeichnet und so.”
Übrigens: einer, der sich garantiert ebenfalls immer auf den Kunstunterricht gefreut hat, war Pablo Picasso. Der Maler wäre am 25. Oktober 129 Jahre alt geworden. Sein Talent wurde schon früh erkannt und gefördert. Dies machte ihn schließlich zu einem der bekanntesten Künstler weltweit.
Trotz solcher Vorbilder ist der schulische Kunstunterricht natürlich nicht in erster Linie als Talentschmiede gedacht. Hier soll unter anderem die Begeisterung und das Interesse für Kreativität gefördert werden. Welche idealen Voraussetzungen dazu erfüllt sein müssen, das erklärt Professor Johannes Kirschenmann, Mit-Herausgeber der Fachzeitschrift “Kunst und Unterricht” und Dozent an der Münchener Kunstakademie:
O-Ton Professor Kirschenmann (32 sec):
“Kreativität und Begeisterung lässt sich steigern, indem ich den Schülerinnern und Schülern ein reiches Materialangebote gebe, indem ich verschiedene Wege skizziere, offen lasse, die es möglich machen eine gestellte Aufgabe zu lösen, wobei eben der Lösungsweg in seinen Varianten das Spannende ist, gar nicht so sehr das erreichbare Ergebnis.
Wichtig ist, dass wir als Lehrerinnen und Lehrer eben den Schülern keine eng gefassten Aufgaben geben. Das schränkt jegliche Kreativität ein und führt so zu sehr normierten, gleichartigen Ergebnissen.”
Auch abseits des Unterrichts sind die Möglichkeiten, Kunst spielerisch zu erfahren sehr umfangreich. Zudem haben digitale Medien zur Entstehung neuer Formen von Kreativität beigetragen. Von Photoshop bis InDesign arbeiten Grafiker oder Designer heute am Computer.
Kinder oder Erwachsene, die ihre Mal- und Zeichenkünste Schritt für Schritt ausbauen möchten, können dies auch auf mobilen Geräten, wie zum Beispiel dem Nintendo DS probieren. Hierfür gibt es Malprogramme wie das anfängerfreundliche “Art Academy”, das ein digitaler Malkasten im Taschenformat ist. Das Spiel bietet unzählige Möglichkeiten, den virtuellen Pinsel zu schwingen. Mithilfe des integrierten Lehrmeisters können die Zeichenschüler ihre Fähigkeiten Schritt für Schritt weiterentwickeln und die Kunst des Malens vom ersten Pinselstrich bis zum Gemälde erlernen.
Dank praktischer Hilfestellungen ist die Software ein schöner Zeitvertreib für alle, die es Picasso nicht unbedingt gleichtun, aber dennoch ihrer Freude am Malen freien Lauf lassen möchten. So wird Kunst im Handumdrehen zum Kinderspiel.
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