Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zur Bundeswehrreform



Rostock (ots) – Weniger Standorte, weniger Soldaten, weniger ziviles Personal – und deshalb weniger Kosten. Das ist die Rechnung, die de Maizière präsentierte. Die ist im Kern recht simpel, was sie sympathisch macht; aber sie ist im Detail ein wenig unscharf, weshalb sie Ängste schürt. Und sie lässt Raum für die Frage, ob die Bundeswehr handlungsfähig bleibt. Zweifel sind angebracht, und der Minister der Verteidigung wird sich strecken müssen, um sie auszuräumen. Wirklich unter die Lupe genommen wird diese Reform indes ohnehin erst im Herbst, wenn das Ministerium Ross und Reiter nennt. Und erst wenn klar ist, welche Standorte auf der Streichliste stehen, wird das große Heulen und Zähneklappern einsetzen. Es wird sein wie immer: Jeder weiß, dass gespart werden muss. Aber bitte erst mal bei den anderen.

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Ostsee-Zeitung
Thomas Pult
Telefon: +49 (0381) 365-439
thomas.pult@ostsee-zeitung.de

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