Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Lehrerstreik



Rostock (ots) – 50 Euro plus drei Prozent mehr Gehalt verlangen die Gewerkschaften für die Angestellten des öffentlichen Dienstes. Keineswegs eine vermessene Forderung. Aber es geht den Lehrern auch nicht nur ums Geld. Das machten sie mit Sprüchen wie “Lehrer sein ist nur ein Job – ohne Aufstieg, ohne Lob” auf Transparenten deutlich. Sie fordern auch mehr Anerkennung für ihre Arbeit. In den Lehrerzimmern landesweit rumort es schon länger. Weniger Verdienst durch “Zwangs-Teilzeit”, ausufernde Bürokratie und immer wieder neue Vorgaben aus Schwerin erschweren den Alltag an Schulen. Wenn deutsche Kinder in vergleichenden Bildungsstudien mal wieder im Mittelfeld landen, wird unisono der ganze Berufsstand dafür verantwortlich gemacht. Da hat sich in den letzten Jahren eine Menge angestaut. Viele Pädagogen sind frustriert. Diese Botschaft war bei den Warnstreiks nicht zu überhören.

Pressekontakt:

Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de

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