Rostock (ots) – Sperren oder Löschen - die freiheitsliebende
Internetgemeinde fürchtet weitergehende Zensur. Die Möglichkeiten,
Sperren und Verbote zu umgehen, sind im Netz ebenso unendlich, wie
die Informationsfreiheit. Um dem einen Herr zu werden, ohne das
andere zu beschränken, braucht es eine neue Gesetzgebung: den
Gegebenheiten des Internets angepasst, auf unterschiedlichste
Websites anwendbar und international gültig. Eine Mammutaufgabe.
Es wird sich zeigen, ob die Koalition tatsächlich dazu bereit ist
oder ob der Vorschlag von Schwarz-Gelb nur ein Versuch war, das
angekratzte Image aufzubessern. In diesem Fall bleibt die
Kinderporno-Sperre im Netz leider das, was sie derzeit schon ist: Nur
ein gut gemeintes Zeichen.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
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jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de
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