Mainz (ots) – Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
jährt sich am 27. Januar 2009 zum 64. Mal. Anlässlich dieses
Gedenktages zeigt das ZDF am Mittwoch, 28. Januar 2009, 20.15 Uhr,
den Oscar-prämier¬ten Spielfilm “Die Fälscher”. Basierend auf den
Erinnerungen von Adolf Burger, eines der letzten lebenden Zeitzeugen,
hat Regisseur Stefan Ruzowitzky (“Anatomie”) die dramatischen
Ereignisse des ‘Unternehmen Bernhard’ verfilmt, eines bisher wenig
bekannten Kapitels der Naziherrschaft über Banknotenfälschen im KZ.
“Die Fälscher” wurden bei der Oscar-Verleihung 2008 in der Kategorie
“Bester fremdsprachiger Film” ausgezeichnet.
Berlin, 1936: Salomon Sorowitsch (Karl Markovics) ist der König
der Fälscher. Das nötige Geld, das er in seiner Welt der Ganoven,
Gigolos und leichten Mädchen benötigt, druckt er sich selbst. Er
wähnt sich auf der schönen und sicheren Seite des Lebens. Doch dann
wird er, unter der Leitung von Kommissar Herzog (Devid Striesow),
verhaftet und in das KZ Mauthausen gebracht. Selbst dort findet
Sorowitsch seinen eigenen Weg, sich durchzuschlagen. Unter der Hand
fertigt er für Lagerwärter und -kommandanten Porträts an und
avanciert zum Haus- und Hofmaler der SS – kleine Privilegien
inbegriffen.
1944 kommt Sorowitsch nach Sachsenhausen und wird dort von einem
alten Bekannten begrüßt: Kommissar Herzog ist Leiter einer
Geheimaktion, die die Deutschen aus ihrer prekären Lage befreien soll
- mittels Herstellung von Falschgeld. Millionen von Pfund und Blüten
sollen die feindliche Wirtschaft überschwemmen und lahm legen.
Profifälscher Sorowitsch wird dabei von inhaftierten Druckern und
Grafikern unterstützt: Burger (August Diehl), Kolja (Sebastian
Urzendowsky), Zilinski (Andreas Schmidt) und Dr. Klinger (August
Zirner).
Die Männer leben fortan ‘erster Klasse’: Weiche Betten, gutes
Essen, richtige Toiletten, hin und wieder dürfen sie sogar feiern.
Eines ist jedoch klar: Führt ihre Arbeit nicht zum Erfolg, droht den
Fälschern der Tod. Und so müssen sie sich mit einem unerträglichen
Gewissenskonflikt auseinandersetzen: Sollen sie mit dem Feind
kooperieren und dadurch eine Verlängerung des Krieges, vielleicht
einen Sieg der Deutschen unterstützen? Oder sollen sie sabotieren?
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