NRZ: NRW-SPD will Kohle retten



Essen (ots) – Vier Wochen nach der Katastrophe von Fukushima spricht sich die SPD in NRW gegen einen absoluten Ausstieg aus der Steinkohle-Förderung aus. Norbert Römer, SPD-Fraktionschef im Landtag, sprach sich gegenüber der in Essen erscheinenden Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) für ein Festhalten an der sogenannten Revisionsklausel aus. Gemäß dieser Klausel im Steinkohlefinanzierungsgesetz sollte der für 2018 beschlossene Ausstieg aus der Bergbauförderung im kommenden Jahr noch einmal überprüft werden; auf Druck der EU-Kommission soll die Revisionsklausel gestrichen werden. Römer: “Die Zulieferer und Anlagenbauer der Bergbautechnik in NRW mit rund 19 500 Arbeitsplätzen brauchen zur Behauptung ihrer Spitzenstellung am Weltmarkt deutsche Zechen. Und wir sollten unter dem Aspekt der Rohstoffsicherung auch die Steinkohle einbeziehen.” Andreas Meyer-Lauber, Chef des DGB-NRW sagte der NRZ, angesichts der jetzt eingeläuteten energiepolitischen Wende müssten alle Fragen neu überdacht werden: “Eine Brücke aus Gas und Kohle ist allemal besser als eine aus Uran und Plutonium

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