Essen (ots) – Die Landesvorsitzende der NRW-SPD, Hannelore Kraft,
wirft NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) eine Mitschuld an
der Zunahme unsicherer Arbeitsverhältnisse vor. Schon heute werde
jeder zweite neue Arbeitsvertrag befristet geschlossen, sagte Kraft
im Gespräch mit der in Essen erscheinenden Neue Ruhr/ Neue Rhein
Zeitung (Donnerstagsausgabe). “Das wird sich weiter verschärfen, weil
Schwarz-Gelb die unbegrenzte Kettung von befristeten Arbeitsverträgen
ermöglichen will.” Dies stehe im Koalitionsvertrag der
Bundesregierung, den auch Rüttgers unterschrieben habe. “Davon sind
vor allem junge Menschen betroffen, denen eine sichere Perspektive
genommen wird”, so Kraft. Das sei “sozialpolitisch und
wirtschaftspolitisch eine Katastrophe”, so die SPD-Spitzenkandidatin
für die Landtagswahl. “Denn Deutschland braucht mehr gut ausgebildete
junge Menschen, die kreativ und innovativ sind. Um kreativ zu sein,
brauchen sie aber Sicherheit.”
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