Essen (ots) – Tritt Arcandor-Vorstandschef Karl-Gerhard Eick zum
1. September zurück, wenn Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg die
Fäden in der Hand hält? Darüber wird in dem Konzern nach
Informationen der Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung (NRZ) aus Essen
offen spekuliert. Eick dürfte dann rund 15 Millionen Euro kassieren,
obgleich er erst seit sechs Monaten an der Spitze von Arcandor steht.
“Das Geld steht ihm zu, weil er seinerzeit seinen 5-Jahres-Vertrag
mit der Privatbank und Großaktionärin Sal. Oppenheim gemacht hat”,
sagte gestern Marc Tüngler von der Schutzvereinigung für
Wertpapierbesitz zu NRZ. “Für die Mitarbeiter ist das sicher ein
Schlag in die Magengrube” so Tüngler. Von Arcandor kann Eick laut
Insolvenzrecht kein Gehalt beziehen.
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