Berlin (ots) – Die Urabstimmung zur Führungsstruktur der LINKEN
hat bei den Mitgliedern der Partei bisher mäßiges Echo gefunden,
berichtet die Berliner Tageszeitung “Neues Deutschland” in ihrer
Donnerstagausgabe unter Berufung auf Angaben der
Bundesgeschäftsstelle der Partei. Bis zum Dienstag hatten demnach
knapp 26 100 Mitglieder der Partei und damit 33,14 Prozent die
Fragen zur Doppelbesetzung der Ämter des Vorsitzenden, des
Bundesgeschäftsführers und eines Parteibildungsbeauftragten sowie zur
Urabstimmung über das künftige Parteiprogramm beantwortet. Das für
den Parteitag im Mai in Rostock bindende Quorum ist allerdings schon
bei 25 Prozent Zustimmung zu den vorgelegten Fragen erreicht. Der
Entscheid läuft bis zum 23. April.
Am höchsten sei bislang die Beteiligung der Parteibasis in den
Landesverbänden von Berlin (44 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (42
Prozent) und Brandenburg (40 Prozent), berichtet die Zeitung. Das
Vorhaben, in einem alternativen Mitgliederentscheid über die gleichen
Fragen zur Führungsstruktur in getrennter Abstimmung entscheiden zu
lassen, hatten dessen Initiatoren in der letzten Woche wegen
mangelnder Resonanz beendet.
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