Bielefeld (ots) – Die gute Nachricht lautet: Vier westliche
Sahara-Geiseln, die vor über drei Monaten von El-Kaida-Terroristen
verschleppt wurden, sind frei. Die schlechte Botschaft: Zwei
europäische Urlauber, ein Schweizer und ein Brite, werden noch immer
festgehalten – offenbar, um die westlichen Regierungen weiter
erpressen zu können.
Die riesige Sahara-Region wird zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko
für Europa. Islamistische Extremisten aus dem Dunstkreis El Kaidas
haben die größte Wüste der Welt als Aktions- und Rückzugsgebiet
entdeckt. Ein gigantisches, unwirtliches Niemandsland, in dem nur die
Gesetze der Wüste gelten und es auch Anti-Terror-Kommandos schwer
haben.
Die bewaffneten Islamisten in der Wüste leben von Waffenschmuggel,
der Organisation illegaler Immigrantenströme quer durch die Wüste
Richtung Europa und von Lösegeld-Erpressungen. Mit den
millionenschweren Einnahmen finanzieren sie ihren “heiligen Krieg”
gegen die westlich gesinnten Regierungen in Nordafrika. Und auch
gegen die “Ungläubigen” in Europa.
Aus gutem Grund wird inzwischen vor Abenteuerreisen in unsichere
Wüstengebiete offiziell gewarnt. Es wird Zeit, die vielbeschworene
neue Partnerschaft zwischen den Ländern beiderseits des Meeresgrabens
weiter zu stärken.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
Jörg Rinne
Telefon: 0521 555 276
joerg.rinne@neue-westfaelische.de
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