Bielefeld (ots) – Deutschland will erklärtermaßen “weg vom Öl”,
aber der Weg ist noch weiter, als viele denken. Insbesondere der
Straßenverkehr wird noch viele Jahre auf das schwarze Gold angewiesen
sein. Alternative Antriebe wie die Brennstoffzelle oder der
Elektromobil werden den Verbrennungsmotor noch lange nicht ersetzen
können. Eine Million Elektrofahrzeuge sollen zwar bis zum Jahr 2020
verkauft werden. Doch das sind gerade einmal zwei Prozent der
gesamten Fahrzeugflotte. Sonderlich ambitioniert ist das Ziel daher
nicht, schon gar nicht aus Sicht des Klimaschutzes.
Wenn der CO-Ausstoß des Verkehrs tatsächlich dauerhaft stark gesenkt
werden soll, geht dies nur durch die Entwicklung sparsamer Modelle
und die Einsicht der Verbraucher in den Kauf derselben. Es ist ja
nicht nur die Schuld der Autokonzerne, dass große und
verbrauchsstarke Limousinen das Straßenbild lange beherrschten.
Es sind die Käufer der Karossen, die eine unnötige Umweltbelastung
für das persönliche Fahrvergnügen in Kauf nehmen. Der
Benzinpreisschock 2008 zeigt schon Wirkung. Sparmobile verkaufen sich
immer besser.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
Jörg Rinne
Telefon: 0521 555 276
joerg.rinne@neue-westfaelische.de
No Comments on "Neue Westfälische: Ökologische Fortbewegung Weiter Weg WOLFGANG MULKE"