Bielefeld (ots) – Nach der ablehnenden Haltung von
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), der
Staatshilfen für Opel weiterhin ablehnt, bekommt Brüderle
Rückendeckung aus NRW.
Gerhard Papke, FDP-Fraktionschef in NRW, warnt vor Milliardenhilfen
des Bundes.
“Der Staat würde sich erheblich übernehmen, wenn er Großunternehmen,
die strukturelle Schwierigkeiten haben und nicht wettbewerbsfähig
sind, mit Milliarden helfen würde”, zitierte
die in Bielefeld erscheinenden Neue Westfälische (Dienstagausgabe)
den FDP-Politiker.
Wer so tue, als könne die Politik alle deutschen Werke erhalten,
“streut den Opelanern Sand in die Augen”, so Papke weiter
Der FDP-Fraktionschef forderte gegenüber dem Blatt: GM solle klar
benennen, unter welchen Voraussetzungen die Opel-Standorte erhalten
werden sollten.
Papke wörtlich: “Ich warne davor, GM die Betriebsteile mit
Steuermilliarden abzukaufen, die der Konzern nicht mehr auf eigenes
Risiko betreiben will.”
Auch die FDP wolle Arbeitsplätze erhalten, “aber nur
wettbewerbsfähige”. Der Bund müsse helfen, neue innovative
Arbeitsplätze zu schaffen.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
Jörg Rinne
Telefon: 0521 555 276
joerg.rinne@neue-westfaelische.de
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