Neue OZ: Kommentar zum Theaterstück "Wannseekonferenz"



Osnabrück (ots) – Noch mehr der Wahrheit verpflichtet

Vor Augen führen will das Theaterstück die schwer vorstellbare “Wannseekonferenz”. Geschichtlich möglichst präzise soll die Darstellung sein, deshalb wählte man Historiker als Protagonisten aus und keine Schauspieler. Von außen besehen eine gute Entscheidung, denn nun verantworten Wissenschaftler, die der geschichtlichen Wahrheit verpflichtet sind, jeden Satz und seine mimische oder gestische Auslegung. Der Vorteil: Man kann dem faktischen Verlauf der Konferenz so nahe kommen wie möglich – ohne allerdings viele der Emotionen und Untertöne zu kennen, die auch das Eichmann-Protokoll über die Sitzung nicht verzeichnet.

Noch am verdienstvollen Spielfilm “Der Untergang” im Führer-Bunker hat gestört, dass die Schauspieler heutige sprachliche und gestische Kommunikationsformen einsetzten. Solche Kleinigkeiten verfälschen Atmosphären, wie sie in der realen Situation vorhanden gewesen sein mögen, bis zur Unglaubwürdigkeit. Ob der neue dokumentarische Annäherungsversuch es schafft, dieser Gefahr zu entgehen?

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Trackback URL

, , , , , ,

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Quelle Firmenname) verantwortlich. Dieser ist auch grundsätzlich Urheber, sowie auch für jegliche Bilder und weiteren Materialien in dieser Pressemitteilung.

Blogspan.net (Alexander Baumgärtner) übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

No Comments on "Neue OZ: Kommentar zum Theaterstück "Wannseekonferenz""

Hi Stranger, leave a comment:

ALLOWED XHTML TAGS:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Subscribe to Comments