Osnabrück (ots) – Verzeihung für die Großmäuler
Na, wer sagt’s denn: Die katholische Kirche kann auch mal
verzeihen. Auch wenn der Stachel offenbar tief saß. Und man kann es
ja auch verstehen: Wer berühmter als Jesus sein will, kann ja gar
nichts anderes sein als ein übler Blasphemist. Oder doch?
In Wirklichkeit war John Lennon ein junger Lümmel, der es zu
Weltruhm gebracht hat. Und dieser Weltruhm ist ihm, neben manch
anderem, zu Kopf gestiegen. Außerdem haben die Beatles ihre Wurzeln
im Rock ‘n’ Roll – da muss man halt gelegentlich ein wenig
provozieren. Wie reagiert man aber am besten darauf? Genau: Man
verzeiht die spätpubertäre Großmäuligkeit.
Vierzig Jahre, nachdem die Beatles Geschichte geworden sind,
gelingt das nun auch dem Vatikan. Endlich dürfen Priester, Bischöfe,
Kardinäle und sogar der Papst der Musik der Beatles lauschen, sich an
“Lucy in the Sky with Diamonds” freuen und die Songs finden, wie sie
sind: einfach gut.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: 0541/310 207
No Comments on "Neue OZ: Kommentar zu Vatikan / Musik / Beatles"