Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Bildung / Goethe Institut



Osnabrück (ots) – Universelle Sprache

Erstaunlich, was Klaus-Dieter Lehmann da sagt. Doch wie meint er das, wenn er betont, der deutsche Film sei ein Renner im Ausland? Er selbst äußert sich ja als Präsident des Goethe-Instituts. Und Zuschauer von Instituts-Programmen dürften kaum dem Durchschnitt und Geschmack der jeweiligen Kinogänger eines Landes entsprechen. Und die begeistern sich selbst hierzulande begrenzt für deutsche Filme. Blockbuster etwa aus Hollywood haben deutlich bessere Karten.

Dass das Tanztheater made in Germany im Ausland vor deutschem Sprechtheater liegt, ist nachvollziehbar. In manchen, etwa osteuropäischen Ländern klafft eine nur schwer vermittelbare Kluft zwischen eigenen Traditionen und zeitgenössischem deutschen Schauspiel. Die Tanzsprache ist da universeller, selbst wenn auch sie dem Stilwandel unterliegt. Vielen Ländern fehlt das Geld für große, eigene Tanzcompagnien, allein schon das macht deutschen Tanz attraktiv.

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