Neue OZ: Kommentar zu Google-Books



Osnabrück (ots) – Wettbewerb um faire Konditionen

Es klang nach einer wohltätigen Idee: vergriffene und ältere Bücher Lesern weltweit auf digitalem Wege bei Google-Books wieder zugänglich zu machen. Daraus wird so nichts: Die digitale Bibliothek des Internet-Branchenriesen könnte lückenhaft bleiben – und das ist derzeit gut für alle Autoren. Fremdes Eigentum ungefragt zu entwenden ist Diebstahl. In der realen wie virtuellen Welt. Fremdes Eigentum ungefragt zu nutzen, nachdem man einmalig einen Betrag hinterlegt hat, macht die Sache nicht besser. Es bleibt eine dreiste Aneignung fremden Besitzes. Nichts anderes war der ursprüngliche Vergleich, den der Branchenriese Google mit den US-Autoren und Verlagen geschlossen hatte. Das Urteil gegen diesen Vergleich stärkt das Urheberrecht. Die gerichtliche Auseinandersetzung war aber vor allem ein Muskelspiel um die Chancengleichheit der Internet-Mitbewerber. Die Lücke, die sich bei Google-Books vielleicht auftut, kann nun von demjenigen geschlossen werden, der Autoren faire Konditionen bietet. Dieser Wettbewerb ist eröffnet.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207

Trackback URL

, , , , , , ,

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Quelle Firmenname) verantwortlich. Dieser ist auch grundsätzlich Urheber, sowie auch für jegliche Bilder und weiteren Materialien in dieser Pressemitteilung.

Blogspan.net (Alexander Baumgärtner) übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

No Comments on "Neue OZ: Kommentar zu Google-Books"

Hi Stranger, leave a comment:

ALLOWED XHTML TAGS:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Subscribe to Comments