Neue OZ: Kommentar zu Geschichte / Einheit / Denkmal



Osnabrück (ots) – Wo bleiben die namhaften Künstler?

Posse oder Konsequenz? Die Meinungen zum erneuten Anlauf zum
Entwurf für ein Denkmal der Einheit dürfen mit Fug und Recht weit
auseinandergehen. Gegner werden argumentieren, dass unsere Zeit ein
zentrales Denkmal der nationalen Einheit nicht mehr braucht, und
fragen, ob es nicht besser in Leipzig als in Berlin platziert wäre.
Umgekehrt lässt sich mit wachsendem Bedarf an Monumenten der
Erinnerungskultur argumentieren. Warum soll das nicht gerade für die
Einheit gelten? Zudem zeigt das Beispiel des Holocaust-Mahnmals, dass
auch jahrelange Findungsprozesse zu herausragenden Ergebnissen führen
können.

Geben wir also der Sache ruhig die Chance des zweiten Anlaufs.
Allerdings gibt die Tatsache zu denken, dass sich namhafte Künstler
durch die erste Ausschreibung nicht herausgefordert fühlten. Das
Einheitsdenkmal als Aufgabe bloßer Platzgestaltung? Das wäre denn
doch etwas zu wenig für dieses große Thema. Warten wir ab. Allerdings
nicht zu lange. Eine dritte Chance darf es nun wirklich nicht geben.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207  

Trackback URL

, , , , , , , , ,

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Quelle Firmenname) verantwortlich. Dieser ist auch grundsätzlich Urheber, sowie auch für jegliche Bilder und weiteren Materialien in dieser Pressemitteilung.

Blogspan.net (Alexander Baumgärtner) übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

No Comments on "Neue OZ: Kommentar zu Geschichte / Einheit / Denkmal"

Hi Stranger, leave a comment:

ALLOWED XHTML TAGS:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Subscribe to Comments