Neue OZ: Kommentar zu Film / Filmstadt / Nordrhein-Westfalen



Osnabrück (ots) – Die Hollywood Hills schwanken!

Babelsberg bebt, die Hollywood Hills schwanken: Mülheim an der
Ruhr ist Filmstadt! Düren folgt! Zwei neue, mächtige Player im Kampf
um die Blockbuster-Budgets. Amerika dreht ja immer öfter in
Deutschland. Was haben die Orte zu bieten? In Mülheim gibt es Helge
Schneider und eine prima JVA für Knastfilme, in Düren eine Autobahn.
Wie in den anderen 33 NRW-Filmstädten – darunter so glamouröse Orte
wie Fröndenberg und Kreis Mettmann – hofft auch hier die aufgeregte
Verwaltung, dass Tarantino anruft. Filme bringen Geld in Kommunen und
machen dem bedrückten Stadtmarketing Mut.

Allerdings fordern Filmteams auch Geld. Deshalb interessieren sie
sich nicht für Nonsens-Labels, sondern für Fördertöpfe. Ob der
Drehort dann Filmstadt heißt, ist Produzenten egal – solange die
Filmstiftung zahlt. Trotzdem wäre Mülheim Ruhm zu wünschen. Schon
damit sich endlich die Schreibweise einprägt: Ohne H wie Hollywood.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207  

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