Osnabrück (ots) – Zeitgemäßes Angebot
Konkurrenz hat hier das Geschäft belebt: “Europeana”, die
europäische Antwort auf das “Library Project” der amerikanischen
Suchmaschine Google, soll für die Nutzer eine Einladung zu einer
kulturellen Erlebnisreise in die Vergangenheit Europas sein. Eine
ideale Präsentationsplattform für die vielfältige Bibliotheks-,
Museen- und Archivlandschaft ist sie für die Initiatoren jetzt schon.
Viel wichtiger ist, dass die Europäische Union mit diesem
Internet-Portal eine zeitgemäße Antwort auf eine Veränderung in der
Wissensbeschaffung gibt. Das gilt vor allem für die Bedürfnisse von
Schülern und Studenten, für die die Internet-Recherche zum
Lern-Alltag gehört. Hier kann “Europeana” eine Tür zu zuverlässigen,
internationalen Quellen öffnen. Der Erfolg dieses multimedialen
Museums hängt jedoch davon ab, ob alle EU-Mitgliedstaaten langfristig
ihren Beitrag – auch in der Frage der Finanzierung – leisten werden.
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