Neue OZ: Kommentar zu deutsche Regie-Nachwuchs



Osnabrück (ots) – Guter Nachwuchs

Offenbar ist der deutsche Regie-Nachwuchs international anschlussfähig. Zumindest, wenn man die Student Academy Awards als Gradmesser nimmt: Dort sind deutsche Namen in schönster Regelmäßigkeit vertreten, von Wolfgang Becker über Katja von Garnier bis zu Max Zähles Beitrag “Raju”, für den es jetzt Bronze gab. Bei den “echten” Oscars kann die Branche von so einer Kontinuität nur träumen.

Da ist es allerdings auch schwierig, sich gegen die finanziell hochgerüstete Konkurrenz aus Amerika zu behaupten. Mit Etats im mittleren dreistelligen Millionenbereich hängen die amerikanischen Produktionen die Konkurrenz ab, auch und gerade die deutsche: Am internationalen Maßstab gemessen, ist der durchschnittliche deutsche Film eine Low-Budget-Produktion. Umso besser, dass es vielversprechenden Nachwuchs gibt.

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