"Nein" muss sein! Jungen spielen deutlich öfter und länger Computer-Spiele als Mädchen / Die aktuelle ELTERN FAMILY gibt Tipps, wie Eltern erfolgreich Grenzen ziehen



München (ots) – 14. April 2010 – Der Streit darüber führt in
vielen Familien zu Dauerstress.: Ob es klare Absprachen gibt oder
nicht, immer will der Sohn länger am PC oder an der Konsole spielen,
als es den Eltern recht ist. Unter dem Titel “So viel Nein muss
sein!” gibt die Zeitschrift ELTERN FAMILY Müttern und Vätern in der
aktuellen Ausgabe sechs Tipps, mit denen sie erfolgreich Grenzen
ziehen (Heft 5/2010 ab heute im Handel).

Eltern sollten nach den neuesten Erkenntnissen von Pädagogen
dreimal “Ja” und dreimal “Nein” sagen:

Ja zur Beschäftigung mit Computerspielen: Nur wer die
Lieblingsspiele seines Kindes kennt, weiß, wo sich ein Spiel gut
unterbrechen lässt und kann so rechtzeitig vorwarnen, dass die Zeit
für den nächsten Schritt nicht mehr reicht. Eltern sollten auch mal
mitspielen und damit zeigen, dass sie die Interessen ihres Kindes
ernst nehmen.

Ja zu Alternativen: Wenn ein Kind den PC oder die Konsole
ausschalten und sich statt dessen mit den Eltern vor den Fernseher
setzen soll, fragt es sich zu Recht, wo der Unterschied liegt. Das
Kind braucht Alternativen, bei denen es sich beweisen kann – sei es
beim Sport oder bei gemeinsamen Aktivitäten mit Eltern, Geschwistern
und Freunden.

Ja zur eigenen Überzeugung: Werden Sie sich selbst darüber klar,
was Ihr Kind darf und was nicht, sprechen Sie mit ihm in Ruhe
darüber, und dann bleiben Sie bei Ihrer Entscheidung. Sie können sich
sogar vom PC helfen lassen: Seit Windows Vista lässt sich für jeden
User ein Profil erstellen, mit festgelegten Nutzungszeiten pro
einzelnem Wochentag. Danach schaltet sich das Nutzerprofil von selbst
ab.

Nein zu unkontrollierten Spielzeiten: Auch wenn das Kind
protestiert – in Wirklichkeit tut es ihm gut, zu spüren, dass es
seinen Eltern nicht egal ist, womit es seine Zeit verbringt.

Nein zu Spielen, die nicht altersgemäß sind: Auch wenn “alle
anderen” Games spielen dürfen, für die sie laut USK noch zu jung
sind, sollten Sie Ihrem Kind zeigen, dass Altersangaben nicht frei
verhandelbar sind!

Nein zu Spielen mit Suchtpotenzial: Online-Rollenspiele wie “World
Of Warcraft” sind gefährlich für Jungen. Es gibt genug Spiele, die
auch offline reizvoll sind.

Pressekontakt:
Eva Kersting
Kommunikation/PR
G+J Frauen/Familie/People
Gruner+Jahr AG & Co KG
Tel: 040/3703-2990; Fax -5703
E-Mail: kersting.eva@guj.de  

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