Berlin (ots) – NABU-Präsident Olaf Tschimpke erklärt zu den
heutigen Verhandlungen zwischen Bundesregierung und Atomkonzernen
über eine Laufzeitverlängerung für die Atommeiler:
“Offenbar will die Bundesregierung den Bürgern die bereits
verkündete Laufzeitverlängerung für Atommeiler um jeden Preis
schmackhaft machen: Förderung von erneuerbaren Energien, Senkung der
Strompreise, Stopfen von Haushaltslöchern – für all das sollen die
erwarteten Atomgewinne fließen. Doch darauf wird die Bevölkerung
nicht reinfallen. ‘Strahlen fürs Staatssäckel’ oder
‘Sicherheitsrisiken statt Haushaltsrisiken’ – das ist nicht das Motto
einer mehrheitsfähigen Energiepolitik.”
“Geld sollten die Atomkonzerne trotzdem ins Kanzleramt mitbringen.
Für die milliardenteure Sanierung des Atommülllagers Asse sind sie
mitverantwortlich. Hier muss Kanzlerin Merkel die Konzerne in die
Pflicht nehmen, und zwar ohne die Laufzeiten für ihre Atomkraftwerke
zu verlängern. Wir brauchen keine Rolle rückwärts bei der Atomenergie
und noch mehr verstrahlten Müll”, so Tschimpke.
Im Internet zu finden unter www.NABU.de
Originaltext vom NABU
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