Frankfurt/Oder (ots) – Was für ein unsägliches Theater! Nachdem
uns seit Wochen immer mal wieder die Rettung von Opel durch Magna
verkündet wurde, ohne dass alles in trockenen Tüchern war, wird nun
die Vertragsunterzeichnung verschoben. Weil es an verschiedenen
Stellen noch hakt. Kann man nicht einfach einen schwierigen Vertrag
zu Ende verhandeln, bevor man den Notartermin ansetzt?
Das bestätigt erneut, wie vorschnell die Festlegung auf Magna war,
wie vorschnell Milliarden an Steuergeldern zugesagt wurden. Und
selbst wenn es zur Vertragsunterzeichnung kommt, bleibt die
Haltbarkeit des Deals unklar. Die EU-Kommission nimmt diesen Einsatz
von Steuermitteln in einer Branche, die von Überkapazitäten geprägt
ist, sehr genau unter die Lupe. Ausgang offen.
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