Frankfurt/Oder (ots) – “Die Zeit der Symbole und Gesten ist lange
vorbei. Zumindest wenn es um Friedensverhandlungen im Nahen Osten
geht. Das hatte US-Präsident Obama erkannt und wollte
ergebnisorientiert zwischen Israelis und Palästinensern vermitteln –
mit Hilfe des ambitionierten US-Sondergesandten Mitchell. Und der
scheiterte dabei regelmäßig an der Uneinsichtigkeit des israelischen
Premiers Netanjahu. Und dabei geht es vorerst “nur” um den Stopp des
Siedlungsbaus. Über Jerusalem und die Flüchtlinge wurde noch gar
nicht debattiert. Welches Zeichen soll also von dem Händeschütteln
Netanjahus mit dem Palästinenserpräsident unter dem Dach der UNO in
New York ausgehen? Es wirkt in erster Linie wie ein Akt der
Verzweiflung des US-Präsidenten. (…)
Der US-Präsident hat offensichtlich auch für Israelis und
Palästinenser noch nicht die richtige Strategie gefunden, obwohl sein
Sondergesandter bestens mit der Situation im Nahen Osten vertraut
ist. Aber in der Theorie lassen sich Probleme leichter überwinden als
in der Realität zwischen Menschen.”
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