Frankfurt/Oder (ots) – Bezeichnend ist, wie Israels Außenminister
Lieberman auf die aktuelle Forderung des Nahost-Quartetts reagierte,
den Siedlungsbau in den Palästinensergebieten zu stoppen. Er ließ
wissen, derartige Erklärungen würden die Chancen auf einen Frieden
schmälern. In Wirklichkeit bilden die großen Siedlungen im besetzten
Westjordanland das Haupthindernis für eine Einigung.
Die ultranationalistischen Kräfte um Lieberman sind nicht zu einer
gerechten Konfliktregelung mit den Palästinensern bereit. Sie können
dabei auf eine starke Lobby in den USA bauen. Verlierer auf der
ganzen Linie sind die Palästinenser, deren Position in den
vergangenen Jahren durch die Feindschaft zwischen Hamas und Fatah
geschwächt wurde.
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