Frankfurt/Oder (ots) – Die alte und die neue Supermacht
Bislang fehlt es Obama an einer Strategie für den Umgang mit
Peking. Aussichtslos wäre wegen fehlender finanzieller Mittel der
Versuch, wirtschaftlichen Druck auszuüben. Als illusorisch dürfte
sich der Ansatz herausstellen, China prosperieren zu lassen und dafür
im Gegenzug ein Versprechen auf geopolitische Zurückhaltung zu
bekommen.
Nach Lage der Dinge ist Chinas Aufstieg zur neuen Supermacht nicht
aufzuhalten. Schon jetzt redet das Land bei den Themen Weltwirtschaft
und Klimaschutz sowie bei den Atomkonflikten mit Iran und Nordkorea
ein entscheidendes Wort mit. Nicht nur die USA, sondern auch die
anderen westlichen Staaten müssen sich auf veränderte
Rahmenbedingungen einstellen. +++
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