Salzburg (ots) – Die Hälfte der Rennen in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft 2010 ist absolviert. Nun kommt die IDM zu ihrem traditionellen Auslandsgastspiel nach Österreich. Am Wochenende (2. bis 4. Juli) erleben die Fans Spitzen-Motorradrennsport auf dem Salzburgring. Insgesamt neun Rennen stehen auf dem Programm – zwei davon bereits am späten Samstagnachmittag. Die Highspeed-Strecke nahe Salzburg ist in jedem Jahr eine besondere Herausforderung und sorgt für spektakuläre Windschatten-Schlachten. Die Naturtribünen bieten den Zuschauern eine einmalige Perspektive auf die Rennen.
Die IDM präsentiert sich erneut als eine der stärksten nationalen Meisterschaften Europas. Weit mehr als 200 Piloten aus 18 Nationen kämpfen um die Punkte. Neben vollen Starterfeldern bietet die IDM eine außergewöhnliche Markenvielfalt. In der prestigeträchtigen Klasse IDM SUPERBIKE messen sich die Hersteller BMW, Ducati, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki und Yamaha im harten IDM-Wettkampf. In der Klasse IDM Supersport geht außerdem die britische Traditionsmarke Triumph an den Start. Im Fahrerfeld stehen mit Jörg Teuchert (GER), Karl Muggeridge (AUS) und Pekka Päivärinta (FIN) drei ehemalige Weltmeister.
IDM SUPERBIKE
Der ehemalige Supersport-Weltmeister Karl Muggeridge (Honda) aus Australien konnte fünf der bisherigen acht Rennen 2010 gewinnen. Zuletzt am Sachsenring folgte nach einem Rennsieg eine “weltmeisterliche Kollision” mit Jörg Teuchert. Muggeridge gelang es mit 148 Punkten trotzdem die Meisterschaftsführung zu verteidigen. Zweiter ist jetzt der Österreicher Martin Bauer (KTM) mit 112 Zählern vor dem Belgier Werner Daemen (109). Daemen konnte im Vorjahr an gleicher Stelle die ersten beiden BMW-Siege in der IDM überhaupt einfahren. Mit einer Zeit von 1:20,050 min schaffte der Belgier einen neuen Rundenrekord – das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 190,006 km/h. Werner Daemen zählt auch 2010 gemeinsam mit seinem niederländischen Teamkollegen Barry Veneman zu den heißesten Sieganwärtern. Auch Stefan Nebel, zweiter KTM-Pilot im Feld, liegt mit Rang vier (100 Punkte) aussichtsreich im Rennen. Hinter ihm folgen Veneman (BMW, 90) und Teuchert (Yamaha, 87).
In der prestigeträchtigen Markenmeisterschaft kommt KTM mit 222 Punkten als Spitzenreiter zum Salzburgring. Doch die Abstände sind in diesem Jahr außerordentlich knapp. Honda hat 210 Zähler auf seinem Konto, BMW 204. Und auch Yamaha und Suzuki sind mit 170 bzw. 130 Punkten noch lange nicht aus dem Rennen.
IDM Supersport
Nach sechs von zwölf Rennen haben in der IDM Supersport die Österreicher die aussichtsreichste Streitmacht am Start. Hinter dem Australier Damien Cudlin (119 Punkte) liegen mit Günther Knobloch (108) und Michael Ranseder (98) zwei von ihnen in Lauerstellung auf den Rängen zwei und drei. Der dritte im Bunde, Stefan Kerschbaumer ist Sechster. Dazwischen findet man auf den Rängen vier und fünf die beiden Deutschen Jesco Günther und Kevin Wahr. Außer Wahr, der seit dem Nürburgring eine Honda von Jens Holzhauer pilotiert, sitzen alle übrigen Spitzenfahrer auf einer Yamaha R6.
IDM 125
In der Achtelliterklasse sind inzwischen sieben von 12 Saisonrennen absolviert. Der 15-jährige Luca Grünwald aus Waldkraiburg hat die Konkurrenz im Griff. Vier Rennen konnte Grünwald bisher gewinnen – mit 36 Punkten Vorsprung liegt er in der Meisterschaft vor dem Südafrikaner Mathew Roy Scholtz in Front. Doch der kann sich am Salzburgring nicht wehren, da er sich beim letzten Einsatz im Red Bull MotoGP Rookies Cup im Rahmen des WM-Laufes von Assen schwer am Bein verletzt hat. Gute Karten hat dagegen Grünwalds Teamkollege Toni Finsterbusch. Der 17-jährige Sachse schaffte in Assen als Wildcard-Pilot im 125-er Rennen ein achtbares Ergebnis und hat sicher weiter Selbstvertrauen getankt. In der IDM liegt Finsterbusch auf Rang drei vor dem Schweizer Damien Raemy und dem Bayern Daniel Kartheininger. Ein Heimrennen gibt es auch für den IDM-Sechsten. Der 14-jährige Philipp Öttl, Sohn von Ex-Grand Prix-Pilot Peter Öttl, wohnt in Ainring – nur wenige Kilometer vom Salzburgring entfernt.
IDM Sidecar
Vier Rennen – drei Sieger. Erst am Sachsenring konnte sich das Schweizer Doppel von Markus Schlosser und Thomas Hofer mit dem zweiten Saisonsieg in die Meisterschaftsführung bringen. Hauptkonkurrent Pekka Päivärinta (FIN) mit Co-Pilot Adolf Hänni (SUI) ließ das Rennen aus, um am parallel stattfindenden WM-Lauf teilzunehmen. Der Finne liegt mit dem Deutschen Kurt Hock (Ersatzbeifahrer: Michael Hildebrand) nach Punkten gleichauf. Ex-IDM-Champion Harald Hainbucher aus Österreich plant mit seinem Beifahrer Peter Adelsberger für das Rennen auf der Heimstrecke bei Salzburg ein Comeback.
FIT FOR FANS – Motorsport zum Anfassen
Die IDM – das ist Motorsport und Unterhaltung für die ganze Familie. Am Samstagabend steigt ab 19:30 Uhr die traditionelle Race-Party vor der Fahrerlager-Gaststätte. Am Sonntagmittag findet gegen 12:30 Uhr eine Autogrammstunde mit Spitzenpiloten am IDM-Zelt im Fahrerlager statt. Der Zutritt zum Fahrerlager ist im Ticketpreis inbegriffen.
ZEITPLAN
Am Freitag finden die freien Trainings statt, Samstag ab 8:00 Uhr die Qualifyings. Bereits am Samstag ab 16.00 Uhr starten die ersten beiden Rennen der IDM Supersport und der OSK Superstock. Der Rennsonntag (4. Juli) beginnt um 08:15 Uhr mit dem Warmup, bevor der Yamaha R6-Dunlop Cup um 9.45 Uhr weitere 7 Rennen eröffnet. Die Läufe zur IDM Superbike sind für 10.45 Uhr und 15.55 Uhr vorgesehen.
IDM-MAGAZIN AUF SPORT1
Der TV-Sender SPORT1 berichtet 2010 über alle Veranstaltungen der IDM. Die Höhepunkte der IDM-Rennen werden in der Regel freitags nach den Rennwochenenden ausgestrahlt. Neu ist auch ein eigener Video-Channel der IDM bei YouTube. TV-Sendezeiten und die Internet-Adresse finden Sie auf IDM.de.
Weitere Informationen und Pressefotos finden Sie auf der IDM-Homepage unter www.idm.de.
Pressekontakt:
IDM Int. Deutsche Motorradmeisterschaft
Wolfgang Mihan
Telefon: 0172-3505086
Email: presse@idm.de
Twitter: IDMpress
YouTube: IDMchannel
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