Mitteldeutsche Zeitung: zur EZB



Halle (ots) – Europas Banken muss es verdammt dreckig gehen. Das ist die am nächsten liegende Interpretation des riesengroßen Kredites, den die Europäische Zentralbank (EZB) ausgereicht hat. Eine halbe Billion Euro leihen sich die Banken. Dabei braucht das Euro-Bankensystem als Ganzes die Liquidität eigentlich nicht. Eigentlich. Denn einzelne Banken, die zu wenig davon haben, bekommen von den anderen, die zu viel davon haben, kein Geld mehr gepumpt. Das Vertrauen zueinander ist dahin. Deshalb avancieren nun alle Banken zu Selbstversorgern und holen sich die Mittel direkt bei der EZB. Sie horten die Milliarden, um im nächsten Jahr weiter liquide bleiben zu können, falls der private Markt die einst gewährten Kredite nicht verlängert. Es ist ein teures und defensives Spiel.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Trackback URL

, , , , , , , ,

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Quelle Firmenname) verantwortlich. Dieser ist auch grundsätzlich Urheber, sowie auch für jegliche Bilder und weiteren Materialien in dieser Pressemitteilung.

Blogspan.net (Alexander Baumgärtner) übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

No Comments on "Mitteldeutsche Zeitung: zur EZB"

Hi Stranger, leave a comment:

ALLOWED XHTML TAGS:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Subscribe to Comments