Halle (ots) – Doch wie geht man mit den Ergebnissen aus solch
einer Studie um? Mit den Ergebnissen einer Studie, die zwar großes
Interesse hervorruft, aber eigentlich nur eine Momentaufnahme der
Leistungen 15-jähriger Schüler aus dem Jahr 2006 zeigt. Eine Studie
zudem, die von manchen leider auch als Bildungswettkampf der
Bundesländer missverstanden wird. Der Raum für Interpretationen ist
also groß und genau deswegen sollten Strukturdebatten mit den
Ergebnissen der Pisa-Studie nicht geführt werden. Dafür ist die
Datenlage noch zu dünn, der Untersuchungszeitraum noch zu kurz. Der
Wert von Pisa liegt daher nach wie vor darin, das öffentliche
Interesse am Thema Bildung wachzuhalten – auch weil das Ranking der
Bundesländer populären Charakter hat und somit weite Teile der
Gesellschaft erreicht.
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