Mitteldeutsche Zeitung: zu Wulf



Halle (ots) – 280 000 Euro zusätzlich müssten dafür im Jahr aufgewendet werden. Ganz so, als ob auch dieser Alt-Bundespräsident weiter honorig im Dienst des Landes unterwegs wäre. Doch das darf auf lange Sicht als ausgeschlossen gelten. Denn Wulff ist als Autorität vor und hinter den Kulissen verbrannt. Niemand, auch nicht seine angeblichen Freunde, kann sich mit ihm noch schmücken. Das ist der eigentliche Preis, den Wulff zahlt und der ihn langfristig am stärksten schmerzen wird – zu Recht. Da er selbst aber offenbar unbelehrbar ist in der Frage, was sich gehört und was nicht, sollten jetzt die Haushälter im Bund ihres Amtes walten. Wulff verdient nicht die gleiche Behandlung wie ein Richard von Weizsäcker, ein Roman Herzog oder ein Horst Köhler.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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